Sinnesstörungen kann bedeuten:

Schwindel
Sehstörungen
Geschmacksänderungen
Gleichgewichtsstörungen
Kurzzeitig ausbleibendes Seh-, Hör- & Sprachvermögen
Verändertes, verstärktes oder geschwächtes Geruchsempfinden

Wie machen sich Sinnesstörungen in den Wechseljahren bemerkbar?

Auch die Sinne bleiben von dem Hormonchaos in den Wechseljahren meist nicht verschont. 

Häufig treten kurzzeitige oder länger anhaltende Einschränkungen der Seh-, Sprech und Hörfähigkeit auf. Ist der Gleichgewichtssinn im Ohr beeinträchtigt, so kann dies wiederum zu Schwindel und mangelndem Gleichgewicht fühlen.

Die Beschwerden variieren dabei in ihrer Dauer und Ausprägung stark. Einige Frauen berichten, sich wackelig, benommen und schlapp zu fühlen. Schlimmer trifft es Frauen mit visuellen Störungen, Benommenheit, Ohnmachtsgefühlen und dem Eindruck, der Raum drehe sich. Je nach Situation können die Symptome den Alltag erheblich behindern.

Progesteron und Östrogen beeinflussen die Sinne über das vegetative Nervensystem

Sowohl Progesteron, als auch Östrogen haben eine Wirkung auf das vegetative Nervensystem, das in enger Verbindung mit dem Gleichgewichtssinn im Ohr steht. Durch das Absinken der Hormonspiegel wird der Gleichgewichtssinn somit beeinträchtigt.

Darüber hinaus beeinflusst Östrogen den Blutdruck und somit den Blutfluss im Gehirn. Sowohl ein gesenkter, als auch ein erhöhter Blutdruck kann zu Schwindel führen. 

Auch die Sensibilität des Gehörs wird durch Östrogen verstärkt und kann so, durch das Absinken des Spiegels, abnehmen.

Sinnesstörungen treten oft in Kombination mit anderen Wechseljahresbeschwerden auf

Sinnesstörungen sind eng verknüpft mit anderen Beschwerden der Wechseljahre. So verstärken beispielsweise trockene Augen das Auftreten von Sehstörungen. Schwindel tritt zudem häufig als Begleiterscheinung bei Hitzewallungen, Migräne oder Panikattacken auf und kann durch Schlafmangel verstärkt werden.