Depressive Verstimmung Gelenkschmerzen Hitzewallungen Innere Unruhe Panikattacken und Angst Schlafstörungen

Lavendel

Die beruhigende, angstlösende Wirkung macht Lavendel zu einer beliebten Arzneipflanze.

Im Lavendel sind ätherische Öle mit dem Wirkstoff Silexan enthalten. Dieser beeinflusst die Nervenrezeptoren im Körper und mindert so die Ausschüttung von Stresshormonen, wie dem Cortisol. Das Nervensystem wird vor einer Reizüberflutung geschützt und der Körper kann so mehr mehr Serotonin – das sogenannte Glückshormon – aussenden. 

Die ausgleichende, stimmungsaufhellende Wirkung der Pflanze macht sie zu einer wirksamen Behandlungsmethode bei Angstproblemen, innerer Unruhe und depressiven Verstimmungen. Die angstlösende Wirkung des Lavendels ist durch verschiedene Studien belegt.

Der beruhigende Effekt des Lavendel ermöglicht dem Körper besser zu Ruhe zu kommen. Dies verkürzt die Einschlafzeit, verlängert die nächtliche Schlafdauer und wirkt so insgesamt schlaffördernd.

Zudem reduzieren die ätherischen Öle im Lavendel die freien Radikale im Körper. Das sind aggressive Stoffe, die Gelenkentzündungen, Arthrose und die Zellalterung beeinflussen.

Im Gegensatz zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln hat macht Lavendel weder abhängig, noch tagsüber müde und es gibt keine nachgewiesenen Komplikationen mit anderen Medikamenten. 

Lavendel kann je nach Belieben in verschiedenen Formen angewandt werden:

Lavendelblüten oder -sträuche 

  • Damit der angenehme Geruch des Lavendels seine beruhigende Wirkung entfalten kann, sollten die getrockneten Blüten des Lavendels oder kleine Sträuche in der Nähe des Bettes positioniert werden.

Lavendelkissen

  • Sind die getrockneten Lavendelblüten in einem kleinen Kissen gesammelt, bietet es sich an, das Kissen neben oder unter das eigene Schlafkissen zu legen.

Lavendel Bad

  • Für ein beruhigendes Lavendelbad werden 100 Gramm der getrockneten Lavendelblüten in der Badewanne mit zwei Litern heißem Wasser übergossen. Nachdem das Lavendelwasser etwa fünf Minuten ziehen konnte, wird das ca. 38 Grad warme Badewasser eingelassen.

Lavendelöl zum Einnehmen

  • Zur Einnahme von Lavendelöl werden einige Tropfen des Öls (je nach Packungsbeilage) auf etwas Honig oder Zucker geträufelt und im Mund langsam zergehen gelassen.

Lavendelöl zur äußeren Anwendung

  • Für die Anwendung auf der Haut, kann das Lavendelöl entweder als Massageöl, oder als Öl für die trockene Inhalation verwendet werden. Zur Anwendung als Massageöl werden drei Tropfen Lavendelöl mit 4-5 ml eines Basisöls (Mandel- oder Jojobaöl) vermischt und anschließend auf die Haut aufgetragen. Für die trockene Inhalation, wird das Öl in der Hand oder einem Papiertaschentuch verrieben und anschließend daran gerochen. 
  • Einige Tropfen des Öls können zudem auf das Schlafkissen aufgetragen werden. Hier kann es allerdings zu Flecken kommen.

Lavendeltee

  • Für die Zubereitung von Lavendeltee werden zwei Teelöffel der getrockneten Lavendelblüten mit 150-200 ml heißem (nicht kochendem Wasser) übergossen. Das ganze sollte ca. 5-10 Minuten abgedeckt ziehen. Sobald die Pflanzenteile abgesiebt wurden, kann der Tee verzehrt werden. Nach Belieben kann der Lavendeltee mehrmals täglich getrunken werden.

Kapseln oder Tabletten

  • Wenn es schneller gehen soll, kann Lavendel auch in Form von Kapseln oder Tabletten eingenommen werden. Die Dosierung erfolgt dann entsprechend der Packungsbeilage.

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