Höhere Anfälligkeit für Krankheiten kann bedeuten:

Geschwächtes Immunsystem
Häufigeres krank sein
Höhere Anfälligkeit für Entzündungen
Höhere Anfälligkeit für Infektionen
Längere Dauer von Erkältungen
Neue Allergien (Niesen, juckende Augen, Hautausschlag, Atemprobleme)
Schlechtere Wundheilung

Während die jährliche Erkältung früher normal war, wird die Erkältung in den Wechseljahren teilweise zum Dauerzustand. Häufigeres krank werden ist eine Begleiterscheinung der Wechseljahre, die nur wenige Frauen diesen zuordnen. 

Der natürliche Schutz des Immunsystems lässt in den Wechseljahren nach

Sowohl Progesteron als auch Östrogen hat eine stimulierende Wirkung auf das Immunsystem. Ein Absinken der Menge beider Hormone schwächt somit das Immunsystem und macht den Körper anfälliger für Krankheiten. Psychischer Stress, sowie Schlafstörungen verstärken das Phänomen.

Zudem ist Östrogen essentiell für die Durchblutung und Feuchtigkeit der Schleimhäute. Die Schleimhäute bilden eine natürlichen Schutz vor Bakterien, Pilzen, Viren und andere Erreger. Mit dem verminderten Östrogenspiegel sinkt auch der Schutz vor Krankheitserregern durch die Schleimhäute. 

In den Wechseljahren können Entzündungen vermehrt auftreten und die Wundheilung langsamer werden

Durch die entzündungshemmende Wirkung von Progesteron, können sich mit dem Abfall des Progesteronspiegels auch Entzündungen häufen.

Einige Frauen berichten zudem über eine Verlangsamung der Wundheilung. Östrogen wirkt stimulierend auf die Heilung offener Wunden. Fehlt es, so verlangsamt sich der Prozess.