Haarwachstum in den Wechseljahren

Haarwachstum kann bedeuten:

Wuchernde Augenbrauen
Monobraue
Haarwachstum an Kinn, Oberlippe und/oder Wangen
Damenbart
Haarwachstum an der Brust

Auf einmal sprießen Haare an völlig neuen Stellen

Obwohl die Kopfhaare mit dem Beginn der Wechseljahre häufig ausdünnen, beginnen an anderen – meist ungewollten – Stellen die Haare zu sprießen. Meistens ist hiervon das Gesicht betroffen. Nicht wenige Frauen plagen stärker wachsende Augenbrauen und vermehrtes Haarwachstum an Kinn, Oberlippe und Wangen. In einigen Fällen ist auch die Brust von dem vermehrtem Haarwachstum betroffen.

Wachstum von Haaren an Stellen die eher typisch für den Mann sind?

Diese Umverteilung des Haarwachstums ähnelt der männlichen Behaarungsform. Androgene sind die Hormone, die im Körper für das typisch männliche Haarwachstum sorgen. Sowohl Östrogen, als auch Progesteron hemmen diese Androgene. Sinkt der Spiegel der beiden weiblichen Sexualhormone, so führt das zu einem Anstieg an Androgen und somit zu dem eher männlichen Haarwachstum. Zudem ist im Verhältnis nun mehr Testosteron im Körper. Auch Testosteron bewirkt eine verstärkte Körperbehaarung an für den Mann typischen Stellen. 

Nervig, aber risikofrei

Es gilt wohl nicht zu erklären, dass die neuartige Behaarung stört. Jedoch ist sie mit keinem gesundheitlichen Risiko verbunden und kann mit verschiedensten Enthaarungsmethoden schnell wieder entfernt werden.